Eigentlich sollte es ein ganz anderes Rezept werden. Ich stand in der Küche, hatte Lust auf klassische Schokoladenkekse – knusprig, mit diesen kleinen Schokoladenstückchen drin. Der Plan war klar. Aber dann griff ich im Halbschlaf zur falschen Zuckersorte, der Ofen heizte auf eine völlig falsche Temperatur vor, und ich war schon genervt, weil ich dringend etwas Süßes brauchte. Ich meine, wer kennt das nicht? Anstatt alles wegzuwerfen, habe ich einfach weitergemacht – aus purer Sturheit. Was dabei rauskam, war nichts wie geplant. Diese weichen, fast schmelzenden kleinen Kugeln mit dem überraschenden Nutella-Kern waren so viel besser als alles, was ich mir ausgedacht hatte. Sie waren so zart, so wohlig, dass ich wusste: Die kommen direkt in mein Winter-Repertoire. Und jetzt, wo die Tage kürzer werden und wir uns alle ein bisschen mehr Kuscheln wünschen, sind sie einfach perfekt.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Ich habe diese Plätzchen in den letzten Wochen bestimmt fünfmal gebacken, um sie perfekt zu machen. Nicht, weil sie kompliziert sind – ganz im Gegenteil. Sondern weil ich sichergehen wollte, dass dieser glückliche Zufall auch wirklich jedes Mal gelingt. Und das tut er. Versprochen.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten habt ihr einen Teig, der sich ohne Drama verarbeiten lässt. Kein stundenlanges Kühlen, keine aufwendigen Techniken.
- Einfache Zutaten: Ihr braucht keinen fancy Lebensmittelladen. Mehl, Butter, Zucker, Ei – und natürlich Nutella. Das habt ihr wahrscheinlich alles da.
- Perfekt für kuschelige Winterabende: Genau das Richtige, wenn es draußen stürmt und ihr es euch mit einer Tasse Tee oder heißer Schokolade gemütlich macht.
- Absoluter Publikumsliebling: Ernsthaft, jeder liebt sie. Die Kombination aus weichem, buttrigem Teig und der überraschenden, schokoladigen Füllung – das ist einfach unschlagbar.
- Unwiderstehlich lecker: Der Teig ist nicht knusprig, sondern so zart, dass er fast auf der Zunge zergeht. Und das Nutella-Herz in der Mitte? Das ist der Moment, bei dem man die Augen schließt.
Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet, ist diese besondere Textur. Sie sind nicht einfach nur weich – sie sind fast fluffig, wie kleine Wolken mit einem Schokoladenkern. Ich habe ein bisschen mit dem Verhältnis von Butter zu Mehl gespielt, bis genau dieser Effekt entstanden ist. Und wisst ihr was? Das war die beste Back-„Panne”, die mir je passiert ist.
Welche Zutaten Sie benötigen
Für dieses Rezept braucht ihr wirklich keine exotischen Zutaten. Alles, was ihr braucht, findet ihr im normalen Supermarkt. Ich setze auf einfache, gute Qualität, denn die macht am Ende den Unterschied.
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das ist mein Standard-Mehl für Plätzchen. Es sorgt für die perfekte, zarte Krümelstruktur.
- 100 g Zucker – Ich nehme ganz normalen Haushaltszucker. Er gibt dem Teig die nötige Süße, ohne aufdringlich zu sein.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Unverzichtbar! Der Vanillezucker rundet den Geschmack ab und macht die Plätzchen erst so richtig aromatisch. Ich schwöre auf die gute alte Marke Dr. Oetker, aber jede andere tut es auch.
- 200 g weiche Butter – Die Butter muss wirklich weich sein, nicht geschmolzen! Lasst sie mindestens 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank. Das ist der Schlüssel zu einem geschmeidigen Teig.
- 1 Ei (Größe M) – Am besten ebenfalls Zimmertemperatur. Ein kaltes Ei kann den Teig klumpig machen, das habe ich schon schmerzhaft lernen müssen.
- 1 Prise Salz – Klingt komisch bei süßen Plätzchen, aber das Salz hebt den Geschmack und balanciert die Süße aus. Nicht weglassen!
- Ca. 150 g Nutella oder eine andere Nuss-Nougat-Creme – Das Herzstück unserer Plätzchen. Ich nehme meist das Original, aber auch die Hausmarken von Supermärkten funktionieren super. Wichtig ist, dass die Creme nicht zu fest ist – stellt sie notfalls für 10 Sekunden in die Mikrowelle, damit sie sich besser portionieren lässt.
- Puderzucker zum Bestäuben (optional) – Das ist das i-Tüpfelchen. Es macht die Plätzchen nicht nur hübscher, sondern gibt ihnen auch eine leichte, süße Note obendrauf.
Tipp für die Füllung: Wenn ihr die Plätzchen besonders schokoladig haben wollt, könnt ihr auch eine dunkle Schokoladen-Haselnuss-Creme verwenden. Ich habe das letztens mit einer Sorte von Lindt ausprobiert – wahnsinnig lecker, aber auch ein bisschen edler im Geschmack.
Benötigte Küchenutensilien
Ihr braucht keine Spezialausrüstung für diese Plätzchen. Ein paar Basics reichen völlig aus.
- Eine große Rührschüssel – Nichts Besonderes, einfach eine, in der ihr gut arbeiten könnt.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – Mit einem Schneebesen von Hand wird es mühsam, aber es geht natürlich auch. Ich benutze mein altes Handrührgerät von Bosch, das seit Jahren treu seinen Dienst tut.
- Ein Backblech – Ein normales Blech reicht. Legt es mit Backpapier aus, dann klebt garantiert nichts fest.
- Zwei Teelöffel – Klingt simpel, aber das ist der beste Trick, um den Teig gleichmäßig zu portionieren. Ein Löffel zum Abstechen, einer zum Abstreifen.
- Ein kleiner Teelöffel oder ein Nussknacker – Zum Formen der Nutella-Kugeln. Ich nehme dafür einfach einen kleinen Löffel, der genau die richtige Größe hat.
- Kühlschrank – Nicht zum Kühlen des Teigs, aber für die Nutella-Kugeln. Das ist ein kleiner Trick, der das Füllen viel einfacher macht.
Ein Tipp von mir: Investiert in ein gutes Backpapier. Die billigen Sorten aus dem Discounter kleben manchmal, und dann ärgert ihr euch. Ich nehme mittlerweile nur noch die Marke von Toppits, die sind zuverlässig.
Die Zubereitung Schritt für Schritt

Okay, lasst uns loslegen. Ich zeige euch genau, wie ich vorgehe, damit diese weichen kleinen Wunder gelingen.
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Wenn ihr einen Umluftbackofen habt, nehmt 160 Grad. Mein alter Ofen heizt manchmal ungleichmäßig, deshalb stelle ich das Blech immer in die Mitte.
- Die Nutella vorbereiten: Das ist der wichtigste Schritt, den ich einmal vergessen habe – und dann klebte die ganze Creme an meinen Fingern. Gebt etwa 150 g Nutella in eine kleine Schüssel und stellt sie für 10-15 Minuten ins Gefrierfach. Sie wird fester und lässt sich dann viel leichter zu kleinen Kugeln formen. Nehmt einen Teelöffel, um etwa 12-15 kleine Kugeln zu formen. Legt sie auf einen Teller und stellt sie zurück in den Kühlschrank.
- Den Teig zubereiten: Gebt die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Schlagt alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 2-3 Minuten, bis die Masse hell und schaumig ist. Das ist der Moment, in dem die Luft in den Teig eingearbeitet wird – das macht die Plätzchen später schön fluffig.
- Das Ei unterrühren: Schlagt das Ei kurz auf und gebt es zur Butter-Zucker-Mischung. Rührt es auf mittlerer Stufe unter, bis alles gut vermischt ist. Es kann sein, dass die Masse kurz etwas komisch aussieht – kein Problem, das gibt sich.
- Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl mit der Prise Salz vermischen. Gebt die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rührt auf niedriger Stufe, bis gerade so ein glatter Teig entstanden ist. Nicht zu lange rühren, sonst werden die Plätzchen zäh! Der Teig ist jetzt weich und ein bisschen klebrig – genau richtig.
- Die Plätzchen formen: Nehmt euch die Nutella-Kugeln aus dem Kühlschrank. Jetzt kommt der etwas knifflige Teil. Mit einem Teelöffel nehmt ihr eine kleine Portion Teig (etwa so groß wie eine Walnuss). Drückt sie in eurer Handfläche flach. Legt eine Nutella-Kugel in die Mitte und formt den Teig vorsichtig darum herum. Rollt die Kugel zwischen euren Handflächen glatt. Ja, es kann ein bisschen dauern, aber der Teig ist sehr geduldig. Wenn er zu klebrig ist, befeuchtet eure Hände leicht mit Wasser.
- Aufs Blech setzen: Legt die gefüllten Kugeln mit etwas Abstand (ca. 3-4 cm) auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Drückt sie nicht flach! Sie sollen als Kugeln in den Ofen gehen und dann von selbst ein wenig auseinanderlaufen.
- Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Plätzchen für 10-12 Minuten. Achtung: Sie dürfen nur leicht goldbraun werden. Die Unterseite sollte hell bleiben. Sie sehen nach dem Backen noch sehr weich aus – das ist gewollt. Sie werden beim Abkühlen fester.
- Auskühlen lassen: Lasst die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter heben. Und jetzt die Qual der Wahl: Heiß oder kalt? Ich liebe sie lauwarm, wenn das Nutella noch flüssig ist. Aber vorsicht – Verbrennungsgefahr!
- Bestäuben (optional): Wenn die Plätzchen komplett abgekühlt sind, könnt ihr sie mit etwas Puderzucker bestäuben. Das sieht nicht nur schön aus, es gibt auch einen Hauch von zusätzlicher Süße.
Tipps & Tricks für die perfekten weichen Plätzchen
Ich habe bei diesen Plätzchen so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit es euch besser ergeht.
Der Teig darf nicht kalt sein. Ich habe einmal versucht, den Teig vorzubereiten und im Kühlschrank zu lagern – große Katastrophe. Der kalte Teig ist bröselig und lässt sich nicht mehr um die Nutella-Kugel formen. Arbeitet immer mit einem frischen, zimmerwarmen Teig.
Die Größe der Nutella-Kugeln ist entscheidend. Macht sie nicht zu groß! Ein halber Teelöffel reicht völlig. Sonst platzen die Plätzchen beim Backen auf, und die Schokolade läuft aus. Das ist zwar nicht tragisch, aber dann habt ihr eher Nutella-Spritzer als eine schöne Füllung.
Nicht zu lange backen! Das ist der häufigste Fehler. Die Plätzchen sehen nach 10 Minuten noch sehr weich und fast roh aus. Aber glaubt mir: Sie sind fertig. Wenn ihr sie länger im Ofen lasst, werden sie hart. Ich habe das einmal gemacht, weil ich dachte, sie müssten mehr Farbe bekommen – das Ergebnis war eher ein Keks als ein weiches Plätzchen.
Multitasking ist der Schlüssel. Während die erste Ladung im Ofen ist, forme ich schon die nächsten Kugeln. So geht der Prozess viel schneller, und der Teig bleibt schön geschmeidig.
Variationen & Abwandlungen
Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass ihr es ganz leicht anpassen könnt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Weiße Schokolade: Statt Nutella könnt ihr auch eine Kugel aus weißer Schokolade in den Teig geben. Das gibt einen wunderbaren Kontrast. Einfach die weiße Schokolade kurz in den Kühlschrank legen, dann lässt sie sich besser formen.
- Vegane Variante: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser. Funktioniert einwandfrei, die Plätzchen werden nur einen Tick fester.
- Mit Nüssen: Hackt eine Handvoll Haselnüsse oder Mandeln klein und mischt sie unter den Teig. Das gibt einen extra Crunch, der wunderbar mit der weichen Textur kontrastiert.
- Orangen-Note: Gebt einen Teelöffel abgeriebene Orangenschale zum Teig. Das Aroma passt perfekt zur Schokolade und macht die Plätzchen noch winterlicher.
- Für Schokoholics: Taucht die fertigen, abgekühlten Plätzchen zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade. Lasst sie auf Backpapier trocknen – das ist der absolute Hammer!
Ich habe neulich eine Ladung mit weißer Schokolade und gehackten Pistazien gemacht – die waren im Handumdrehen weg. Probiert einfach aus, worauf ihr Lust habt.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Diese Plätzchen sind ein echtes Multitalent. Hier erfahrt ihr, wie ich sie am liebsten genieße und wie ihr sie richtig lagert.
Servieren: Am besten schmecken sie lauwarm, wenn das Nutella in der Mitte noch flüssig ist. Ich serviere sie gerne mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne. Aber auch pur sind sie einfach himmlisch. Stellt sie auf einen schönen Teller, bestäubt mit Puderzucker – das sieht aus wie eine Winterlandschaft.
Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sie sich bei Zimmertemperatur etwa 3-4 Tage. Wichtig: Legt sie nicht in den Kühlschrank! Dort werden sie hart und verlieren ihre weiche Textur. Ich bewahre meine Plätzchen immer in einer alten Keksdose auf, die ich von meiner Oma habe – das gibt ein bisschen Nostalgie dazu.
Einfrieren: Ihr könnt die ungebackenen Teigkugeln problemlos einfrieren. Formt sie wie beschrieben, legt sie auf ein Brett und friert sie für eine Stunde ein. Dann könnt ihr sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Backen müsst ihr sie nicht auftauen – einfach direkt in den Ofen geben und die Backzeit um 2-3 Minuten verlängern. So habt ihr immer einen Vorrat für spontane Besuche oder gemütliche Abende.
Reheating: Falls sie nach ein paar Tagen etwas fester geworden sind, reicht eine kurze Runde von 10 Sekunden in der Mikrowelle, und sie sind wieder fast wie frisch gebacken. Aber vorsicht: Nicht zu lange, sonst wird das Nutella zu heiß!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Okay, lasst uns ehrlich sein: Das hier ist kein Diät-Rezept. Aber ein bisschen was Gutes haben sie trotzdem.
Ungefähre Nährwerte pro Plätzchen (bei 15 Stück):
- Kalorien: ca. 180 kcal
- Fett: ca. 10 g
- Kohlenhydrate: ca. 20 g
- Eiweiß: ca. 3 g
Die Haselnüsse im Nutella liefern übrigens wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Vitamin E. Die Butter enthält Vitamin A, und das Ei gibt eine ordentliche Portion Protein. Also, in Maßen genossen, sind sie nicht nur Seelenfutter, sondern haben auch einen kleinen gesundheitlichen Wert. Ich persönlich finde, dass ein oder zwei dieser Plätzchen am Abend genau das Richtige sind, um den Tag süß abzuschließen – ohne schlechtes Gewissen.
Allergenhinweis: Enthält Gluten, Milchprodukte, Eier und Haselnüsse. Für eine glutenfreie Variante könnt ihr das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Die Konsistenz wird dann etwas bröseliger, aber sie schmecken immer noch fantastisch.
Fazit
Diese weichen Nutella-Plätzchen sind für mich der Inbegriff von Winterkomfort. Sie sind einfach, schnell gemacht und schmecken nach genau dem, was man sich an einem kalten Abend wünscht: nach Wärme, Süße und ein bisschen Geborgenheit. Ich liebe es, wie der Teig auf der Zunge zergeht und dann plötzlich dieser überraschende Schokoladenkern zum Vorschein kommt. Jedes Mal aufs Neue ein kleiner Moment des Glücks.
Ich ermutige euch, das Rezept auszuprobieren und es nach eurem Geschmack zu verändern. Vielleicht mögt ihr sie mit weißen Schokoladenkern? Oder mit einer Prise Zimt im Teig? Schreibt es mir in die Kommentare! Ich bin schon gespannt auf eure Kreationen. Und wenn ihr sie nachbackt, markiert mich doch auf Instagram – ich würde sie liebend gerne sehen.
Also, schnappt euch die Zutaten, heizt den Ofen vor und macht es euch gemütlich. Diese Plätzchen sind der beste Grund, den Winter zu lieben. Versprochen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch ohne Nutella backen?
Ja, absolut! Formt dann einfach kleine Kugeln aus dem Teig und backt sie wie beschrieben. Sie schmecken dann wie zarte, buttrige Vanillekekse. Ihr könnt sie auch mit Marmelade füllen – einfach eine kleine Mulde in die Teigkugel drücken und einen Klecks Marmelade hineingeben.
Warum sind meine Plätzchen nach dem Backen hart geworden?
Das passiert meistens, wenn sie zu lange im Ofen waren. Denkt daran: Die Plätzchen sehen nach 10-12 Minuten noch sehr weich aus, aber sie sind fertig. Sie härten beim Abkühlen nach. Wenn ihr sie länger backt, werden sie knusprig – was auch lecker ist, aber dann sind es keine weichen Plätzchen mehr.
Kann ich das Nutella durch eine andere Creme ersetzen?
Klar! Jede streichfähige Creme funktioniert. Ich habe sie schon mit selbstgemachter Schoko-Bananen-Creme gemacht, das war auch der Hammer. Auch weiße Schokoladencreme oder eine Creme mit Karamellgeschmack sind tolle Alternativen. Achtet nur darauf, dass die Creme nicht zu flüssig ist, sonst läuft sie beim Backen aus.
Muss ich die Nutella-Kugeln wirklich einfrieren?
Ja, das ist ein wichtiger Schritt! Wenn die Nutella nicht kalt ist, lässt sie sich kaum formen, und sie verbindet sich nicht richtig mit dem Teig. Außerdem sorgt die kalte Füllung dafür, dass sie beim Backen nicht zu schnell schmilzt und ausläuft. Glaubt mir, ich habe es einmal ohne versucht – das war eine klebrige Sauerei.
Kann ich den Teig auch im Voraus zubereiten?
Prinzipiell ja, aber ich rate davon ab. Der Teig wird im Kühlschrank hart und bröselig, und dann lässt er sich nicht mehr gut um die Füllung formen. Bereitet den Teig lieber frisch zu. Wenn ihr Zeit sparen wollt, könnt ihr aber die Nutella-Kugeln schon am Vortag formen und im Kühlschrank aufbewahren. Das geht wunderbar.
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Weiche Nutella-Plätzchen: Perfektes Rezept für Winterabende
Diese weichen, fast schmelzenden kleinen Kugeln mit überraschendem Nutella-Kern sind der Inbegriff von Winterkomfort. Ein einfaches Rezept, das in unter 30 Minuten zubereitet ist und garantiert gelingt.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 32 Minuten
- Yield: 15 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405) (ca. 2 Tassen)
- 100 g Zucker (ca. 1/2 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
- 200 g weiche Butter (ca. 1 Tasse)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- Ca. 150 g Nutella oder eine andere Nuss-Nougat-Creme (ca. 1/2 Tasse)
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
- Die Nutella für 10-15 Minuten ins Gefrierfach stellen, dann mit einem Teelöffel 12-15 kleine Kugeln formen und diese zurück in den Kühlschrank legen.
- Die weiche Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten hell und schaumig schlagen.
- Das Ei unterrühren, bis alles gut vermischt ist.
- In einer separaten Schüssel das Mehl mit der Prise Salz vermischen. Die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben und auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig verrühren. Nicht zu lange rühren.
- Die Nutella-Kugeln aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Teelöffel eine walnussgroße Portion Teig nehmen, in der Handfläche flach drücken, eine Nutella-Kugel in die Mitte legen und den Teig darum formen. Zu einer glatten Kugel rollen.
- Die gefüllten Kugeln mit ca. 3-4 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Nicht flach drücken.
- Im vorgeheizten Ofen 10-12 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind. Die Plätzchen sehen nach dem Backen noch weich aus.
- Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben.
- Nach dem vollständigen Abkühlen optional mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Der Teig darf nicht kalt sein, sonst wird er bröselig. Die Nutella-Kugeln nicht zu groß machen (ca. ein halber Teelöffel), sonst platzen die Plätzchen beim Backen. Nicht zu lange backen, sonst werden sie hart. Die Plätzchen in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur 3-4 Tage haltbar. Ungebackene Teigkugeln können eingefroren werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 180
- Sugar: 12
- Sodium: 50
- Fat: 10
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 20
- Fiber: 1
- Protein: 3
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