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Ashley Rogers

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Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung – einfaches Familienrezept

Ready In 90 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Medium

Meine Tante Greta hat letztes Jahr im November einfach so angerufen. „Komm doch mal kurz vorbei, ich backe nur schnell was Kleines”, sagte sie. Ich hatte gerade den Kindern beim Mathe-Lernen geholfen und brauchte dringend eine Pause. Also fuhr ich die fünf Minuten zu ihr rüber, ohne große Erwartungen. Als ich ihre Haustür aufschloss, traf mich dieser Duft – eine Mischung aus gerösteten Haselnüssen und zartschmelzender Schokolade, die sich sofort in meiner Nase festsetzte. Auf dem Küchentisch stand ein Blech mit den unscheinbarsten Plätzchen, die ich je gesehen hatte. Klein, rund, mit einem Hauch von Puderzucker bestäubt – sie sahen aus, als hätte sie jemand in fünf Minuten zusammengeworfen. „Die sind nichts Besonderes”, winkte Greta ab und schob mir den Teller hin. „Nur ein altes Familienrezept, das ich schon ewig mache.” Ich biss hinein und musste mich setzen, ehrlich. Der Mürbeteig war butterzart, die Haselnüsse kamen richtig durch, und dann diese Überraschung in der Mitte – eine weiche, cremige Nougatfüllung, die beim Reinbeißen leicht an den Zähnen klebte. „Die sind ja der Wahnsinn!”, sagte ich mit vollem Mund. Greta zuckte nur die Achseln. „Ach, die sind schnell gemacht und kosten fast nichts. Die Kinder lieben sie.” Und genau das ist der Punkt, oder? Manchmal sind die besten Rezepte die, die niemand für besonders hält. Ich habe sie seitdem bestimmt schon fünfmal nachgebacken, und jedes Mal denke ich an diesen Nachmittag in Gretas Küche. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn ein einfaches Plätzchen plötzlich zur neuen Familienlieblingssorte wird.

Warum Sie diese Haselnuss-Plätzchen lieben werden

Ich habe in den letzten Jahren wirklich viele Plätzchenrezepte ausprobiert. Manche waren aufwendig, andere teuer, und einige sind einfach nur in der Versenkung verschwunden. Dieses Rezept hier ist anders. Es hat sich bei uns zu Hause sofort durchgesetzt – und zwar aus ganz praktischen Gründen.

  • Günstige Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder teure Schokoladensorten. Haselnüsse, Mehl, Butter und Nougat – das haben die meisten von uns sowieso im Haus oder bekommen es für kleines Geld im Supermarkt.
  • Schnell gemacht: Der Teig ist in zehn Minuten zusammengerührt. Keine stundenlange Kühlzeit, keine komplizierten Falttechniken. Perfekt für einen Nachmittag, an dem die Kinder plötzlich Lust auf Backen haben.
  • Picky-Eater-geprüft: Meine Kinder sind normalerweise wählerisch bei Nüssen in Plätzchen. Aber hier? Die Haselnüsse sind so fein gemahlen, dass sie kaum auffallen, und der Nougat in der Mitte ist einfach unwiderstehlich. Selbst mein Neffe, der sonst nur Vanillekipferl isst, hat drei auf einmal verdrückt.
  • Perfekt zum Vorbereiten: Der Teig lässt sich problemlos einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank lagern. Und die fertigen Plätzchen? Die schmecken nach ein paar Tagen sogar noch besser, weil die Aromen richtig durchziehen.
  • Unkompliziert und trotzdem besonders: Sie sehen aus wie einfache Butterplätzchen, aber die Nougatfüllung macht sie zu etwas Besonderem. Ideal, wenn Sie Gästen etwas hinstellen wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die Kombination aus einfachem Mürbeteig und der überraschenden Füllung. Viele Nougat-Plätzchen sind trocken oder die Füllung ist zu süß. Hier habe ich durch etliche Testdurchläufe (ja, ich habe wirklich drei Versionen gebacken, bis es perfekt war) das ideale Verhältnis gefunden. Der Teig ist fest genug, um die Füllung zu umschließen, aber zart genug, um beim Reinbeißen zu zerfallen. Und der Nougat? Den kaufe ich übrigens am liebsten von der Hausmarke – die ist genauso gut wie die teuren Marken und kostet die Hälfte.

Welche Zutaten Sie brauchen

Für dieses Rezept verwenden Sie ganz einfache, erschwingliche Zutaten. Das Schöne daran: Sie haben wahrscheinlich schon fast alles zu Hause. Lassen Sie mich Ihnen erklären, worauf es bei jeder Zutat ankommt und warum ich genau diese Menge gewählt habe.

Für den Teig

  • 250 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl sorgt für die perfekte Konsistenz. Sie können auch Dinkelmehl nehmen, aber dann werden die Plätzchen etwas fester. Ich habe beides getestet und bleibe beim Weizenmehl – es macht den Teig einfach zarter.
  • 125 g kalte Butter: Die Butter muss wirklich kalt sein, sonst wird der Teig klebrig. Ich schneide sie immer in kleine Würfel und arbeite sie schnell unter. Verwenden Sie am besten deutsche Markenbutter – die hat einen höheren Fettgehalt und macht die Plätzchen mürber.
  • 80 g Puderzucker: Puderzucker löst sich besser auf als normaler Zucker und macht den Teig feiner. Sie können auch braunen Zucker nehmen, aber dann werden die Plätzchen dunkler und haben einen leichten Karamellgeschmack – was auch lecker ist, aber nicht zum Nougat passt.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig. Wenn Sie kein Ei zur Hand haben, können Sie es durch 2 Esslöffel Milch ersetzen. Aber ehrlich gesagt, das Ei macht den Teig geschmeidiger.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber das Salz hebt den Geschmack der Haselnüsse und des Nougats enorm. Vergessen Sie es nicht!
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt (optional): Ich gebe immer ein bisschen Vanille dazu, weil es den Teig aromatischer macht. Wenn Sie keine Vanille haben, lassen Sie sie einfach weg – die Plätzchen schmecken auch ohne fantastisch.

Für die Füllung und Dekoration

Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung preparation steps

  • 100 g gemahlene Haselnüsse: Hier sollten Sie nicht sparen. Kaufen Sie ganze Haselnüsse und mahlen Sie sie frisch – das Aroma ist unvergleichlich. Ich habe es mit gekauften gemahlenen Nüssen probiert, und die waren oft staubig und alt. Frisch gemahlen schmecken sie einfach nussiger und öliger.
  • 150 g Nougat (Zartbitter oder Vollmilch): Ich verwende am liebsten Zartbitternougat, weil er nicht zu süß ist und gut mit den Haselnüssen harmoniert. Vollmilchnougat ist auch okay, aber dann werden die Plätzchen insgesamt süßer. Achten Sie darauf, dass der Nougat weich ist – wenn er zu hart ist, können Sie ihn kurz in der Mikrowelle erwärmen.
  • Puderzucker zum Bestäuben: Einfach ein bisschen über die fertigen Plätzchen streuen. Das sieht hübsch aus und mildert die Süße.

Substitutions-Tipps aus meiner Küche

Wenn jemand in Ihrer Familie keine Haselnüsse verträgt, können Sie gemahlene Mandeln nehmen. Das schmeckt auch wunderbar, nur anders. Für eine glutenfreie Version ersetzen Sie das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung – aber geben Sie dann einen Teelöffel Xanthan dazu, damit der Teig nicht bröselt. Und falls Sie keinen Nougat mögen (gibt es so jemanden wirklich?), probieren Sie es mit einer Füllung aus geschmolzener Zartbitterschokolade und einem Klecks Sahne. Auch sehr lecker!

Welche Küchengeräte Sie brauchen

Für dieses Rezept brauchen Sie keine spezielle Ausrüstung. Ich habe die Plätzchen schon in meiner winzigen Studentenküche gebacken, und es hat funktioniert. Hier ist, was Sie wirklich brauchen:

  • Eine große Rührschüssel: Nichts Besonderes, eine normale Schüssel reicht völlig.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Der Teig ist recht fest, also ist ein Handrührer hilfreich. Sie können aber auch mit der Hand kneten – dauert dann etwas länger, aber der Teig wird genauso gut.
  • Ein Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Wenn Sie keins haben, nehmen Sie eine saubere Glasflasche. Hab ich selbst schon gemacht!
  • Ausstechformen: Runde Formen sind am besten, aber Sie können auch Sterne oder Herzen nehmen. Hauptsache, sie sind nicht zu klein – sonst wird das Füllen schwierig.
  • Ein Backblech mit Backpapier: Backpapier ist ein Muss, sonst kleben die Plätzchen fest.
  • Ein kleines Messer oder Teelöffel: Zum Auftragen der Nougatfüllung.

Ein Tipp von mir: Investieren Sie in ein gutes Nudelholz aus Holz. Die billigen aus Plastik kleben manchmal am Teig. Und falls Sie keine Ausstechformen haben – formen Sie einfach kleine Kugeln aus dem Teig und drücken Sie sie flach. Das sieht rustikal aus, schmeckt aber genauso gut!

Die Zubereitung Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst! Ich habe die Schritte so aufgeschrieben, dass wirklich jeder sie versteht. Nehmen Sie sich Zeit, und genießen Sie den Prozess – Backen soll ja schließlich Spaß machen.

Schritt 1: Den Teig zubereiten (ca. 10 Minuten)

Geben Sie das Mehl, den Puderzucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Schneiden Sie die kalte Butter in kleine Würfel und geben Sie sie dazu. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Arbeiten Sie die Butter mit den Fingerspitzen oder dem Handrührer (auf niedriger Stufe) unter das Mehl, bis die Mischung wie feuchter Sand aussieht. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Fügen Sie dann das Ei und den Vanilleextrakt hinzu und kneten Sie alles zu einem glatten Teig. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Ja, ich weiß, das ist ein bisschen Geduld, aber glauben Sie mir – der Teig lässt sich dann viel besser verarbeiten und die Plätzchen werden mürber.

Schritt 2: Die Haselnüsse vorbereiten (ca. 5 Minuten)

Während der Teig kühlt, nehmen Sie die gemahlenen Haselnüsse. Wenn Sie ganze Haselnüsse haben, hacken Sie sie grob und rösten Sie sie in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze für 2-3 Minuten, bis sie duften. Achtung: Sie dürfen nicht zu dunkel werden, sonst schmecken sie bitter. Lassen Sie sie abkühlen und mahlen Sie sie dann fein in einer Nussmühle oder einem Mixer. Ich mache das immer in meiner alten Kaffeemühle – die funktioniert perfekt dafür.

Schritt 3: Den Teig ausrollen und ausstechen (ca. 15 Minuten)

Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollen Sie den gekühlten Teig etwa 3-4 mm dick aus. Wenn der Teig klebt, bestäuben Sie das Nudelholz leicht mit Mehl. Stechen Sie mit einer runden Ausstechform (ca. 4 cm Durchmesser) Kreise aus. Für jedes Plätzchen brauchen Sie zwei Kreise – einen für den Boden und einen für den Deckel. Legen Sie die Hälfte der Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Das sind die Böden. Die anderen Kreise heben Sie für später auf.

Schritt 4: Die Nougatfüllung vorbereiten (ca. 5 Minuten)

Schneiden Sie den Nougat in kleine Stücke und geben Sie ihn in eine kleine Schüssel. Erhitzen Sie ihn vorsichtig in der Mikrowelle (20 Sekunden, dann umrühren) oder über einem Wasserbad, bis er geschmolzen und cremig ist. Lassen Sie ihn kurz abkühlen, damit er nicht zu flüssig ist. Wenn er zu heiß ist, läuft er beim Backen aus den Plätzchen heraus – das ist mir beim ersten Mal passiert, und ich hatte eine riesige Sauerei auf dem Blech.

Schritt 5: Die Plätzchen füllen und backen (ca. 15 Minuten)

Geben Sie einen kleinen Klecks (etwa einen halben Teelöffel) der geschmolzenen Nougatfüllung in die Mitte jedes Bodenkreises. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel nehmen – sonst quillt es beim Backen heraus. Legen Sie dann die Deckelkreise vorsichtig darauf und drücken Sie die Ränder leicht mit den Fingern an. Drücken Sie nicht zu fest, sonst wird der Teig zu dünn. Backen Sie die Plätzchen für 10-12 Minuten, bis sie leicht goldbraun sind. Sie sollten noch recht hell sein – sie härten beim Abkühlen nach. Lassen Sie sie 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann heben Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter.

Schritt 6: Dekorieren (ca. 5 Minuten)

Sobald die Plätzchen vollständig abgekühlt sind (das dauert etwa 20 Minuten), bestäuben Sie sie mit Puderzucker. Sie können auch etwas Kakaopulver darüber sieben, wenn Sie einen intensiveren Schokoladengeschmack mögen. Fertig! Jetzt heißt es nur noch: Genießen.

Tipps und Tricks aus meiner Backerfahrung

Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit Sie es nicht tun müssen. Lassen Sie mich meine wichtigsten Erkenntnisse mit Ihnen teilen.

Das Geheimnis des mürben Teigs: Der Teig wird nur dann richtig mürbe, wenn die Butter kalt ist und Sie nicht zu lange kneten. Sobald der Teig zusammenhält, hören Sie auf. Wenn Sie zu lange kneten, wird das Gluten im Mehl aktiviert und die Plätzchen werden zäh. Das habe ich bei meinem dritten Versuch gelernt – und seitdem mache ich es anders.

Die Nougatfalle: Der häufigste Fehler ist, zu viel Nougat zu verwenden. Ich habe beim ersten Mal großzügig einen ganzen Teelöffel genommen, und das Ergebnis war eine klebrige Katastrophe. Halbieren Sie die Menge, die Sie intuitiv nehmen würden. Die Füllung soll eine Überraschung sein, nicht die Hauptsache.

Multitasking beim Backen: Backen Sie immer nur ein Blech auf einmal, auch wenn es länger dauert. Die Hitze verteilt sich sonst ungleichmäßig, und die Plätzchen werden außen zu dunkel und innen nicht durch. Ich stelle mir in der Zwischenzeit immer eine Tasse Tee und höre einen Podcast – das macht die Wartezeit angenehm.

Die Konsistenz prüfen: Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun sind. Sie fühlen sich noch weich an, aber das ist in Ordnung. Wenn Sie warten, bis sie fest sind, sind sie auf dem Blech schon zu hart. Vertrauen Sie hier Ihrem Gefühl – nach dem zweiten Blech haben Sie den Dreh raus.

Mein persönlicher Fail: Einmal habe ich vergessen, den Nougat vor dem Füllen abkühlen zu lassen. Ergebnis: Der Nougat war so flüssig, dass er beim Backen aus allen Plätzchen herauslief und auf dem Backpapier eine schokoladige Pfütze bildete. Die Plätzchen waren trocken und die Füllung war weg. Seitdem warte ich immer geduldig, bis der Nougat cremig, aber nicht mehr heiß ist.

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich gut funktionieren.

Für die Weihnachtszeit: Geben Sie einen halben Teelöffel Zimt und eine Prise Nelkenpulver in den Teig. Das passt perfekt zu den Haselnüssen und macht die Plätzchen weihnachtlich. Ich habe das letztes Jahr gemacht, und meine Familie war begeistert.

Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch 2 Esslöffel kaltes Wasser oder Apfelmus. Der Nougat sollte dunkel sein – viele dunkle Nougatsorten sind vegan. Ich habe es mit einer veganen Margarine getestet, und die Plätzchen waren fast genauso gut wie das Original.

Schoko-Nuss-Traum: Wenn Sie es noch schokoladiger mögen, geben Sie 2 Esslöffel Kakaopulver in den Teig. Dann haben Sie einen Schokoladenmürbeteig mit Nougatfüllung – doppelte Schokolade, die bei Kindern immer gut ankommt. Mein Neffe hat gesagt, das seien die „besten Plätzchen der Welt”.

Ohne Nüsse: Falls jemand in der Familie eine Nussallergie hat, ersetzen Sie die gemahlenen Haselnüsse durch gemahlene Haferflocken. Das klingt ungewöhnlich, aber es funktioniert. Die Plätzchen werden etwas krümeliger, aber der Geschmack ist mild und nussig.

Für den Sommer: Im Sommer backe ich die Plätzchen ohne Nougatfüllung und serviere sie mit einer leichten Zitronencreme. Dazu einfach 100 g Frischkäse mit dem Saft einer halben Zitrone und etwas Puderzucker verrühren. Das ist eine frische, leichte Alternative, die an heißen Tagen perfekt ist.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Diese Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ein paar Stunden durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich dann richtig, und der Nougat wird schön weich. Hier ist, wie ich sie am liebsten serviere und aufbewahre.

Servieren: Ich lege die Plätzchen auf eine schöne Platte und bestäube sie direkt vor dem Servieren noch einmal mit Puderzucker. Dazu gibt es bei uns oft eine Tasse heiße Schokolade oder einen Milchkaffee. Die Kinder lieben sie auch mit einem Glas Milch – ein klassischer Nachmittagssnack, der einfach glücklich macht.

Im Kühlschrank: In einer luftdichten Dose halten sich die Plätzchen im Kühlschrank etwa 2 Wochen. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas weicher, weil der Nougat Feuchtigkeit abgibt. Das ist nicht schlimm – sie schmecken dann wie kleine Nougatküsse. Ich lege immer ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das die überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt.

Einfrieren: Sie können die ungebackenen Plätzchen (ohne Nougatfüllung) einfrieren. Rollen Sie den Teig aus, stechen Sie die Kreise aus und legen Sie sie auf ein Blech. Friert sie für 2 Stunden ein, dann packen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So haben Sie immer einen Vorrat für spontane Besuche. Zum Backen einfach auftauen lassen und dann wie gewohnt füllen und backen.

Aufwärmen: Wenn die Plätzchen ein paar Tage alt sind und etwas trocken geworden sind, legen Sie sie für 5 Minuten in den auf 150 Grad vorgeheizten Ofen. Das macht sie wieder frisch und der Nougat wird wieder weich. Aber passen Sie auf – sie verbrennen schnell!

Nährwertangaben und gesundheitliche Aspekte

Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was meine Familie isst. Diese Plätzchen sind kein Diätgebäck, aber sie haben auch ihre guten Seiten.

Pro Plätzchen (bei 30 Stück) ungefähr: 110 Kalorien, 7 g Fett, 10 g Kohlenhydrate, 2 g Eiweiß. Die Haselnüsse liefern übrigens wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Und der Nougat? Der enthält zwar Zucker, aber auch Kakao, der reich an Antioxidantien ist. Also – in Maßen genossen, sind diese Plätzchen durchaus in Ordnung.

Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Verwenden Sie laktosefreie Butter oder Margarine. Der Nougat ist oft laktosefrei, aber lesen Sie die Zutatenliste. Für Diabetiker: Ersetzen Sie den Puderzucker durch Erythrit oder Xylit, aber bedenken Sie, dass der Nougat immer noch Zucker enthält. Ich habe es mal mit Zuckeraustauschstoffen probiert – die Plätzchen wurden etwas trockener, aber der Geschmack war okay.

Mein persönlicher Tipp: Genießen Sie diese Plätzchen bewusst. Legen Sie sich drei oder vier auf einen Teller, setzen Sie sich hin und nehmen Sie sich Zeit. Das ist besser, als eine ganze Dose nebenbei zu essen. Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung!

Fazit

Dieses Rezept für Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung ist genau das, was eine Familienküche braucht: einfach, günstig und unglaublich lecker. Es kommt ohne Schnickschnack aus, aber genau das macht es so besonders. Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, nussigem Aroma und der überraschenden Nougatfüllung ist einfach unwiderstehlich – und das zu einem Preis, der jeden Geldbeutel schont.

Ich liebe dieses Rezept, weil es mich an meine Tante Greta erinnert und daran, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind. Es ist ein Rezept, das man weitergibt, das man mit Kindern backen kann und das bei jeder Gelegenheit funktioniert. Ob für den Adventskaffee, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach für einen gemütlichen Nachmittag zu Hause – diese Plätzchen sind immer eine gute Idee.

Probieren Sie es aus! Und wenn Sie Ihre eigene Variante entdecken – vielleicht mit einer Prise Zimt oder einer anderen Füllung – dann erzählen Sie mir davon. Hinterlassen Sie einen Kommentar unter dem Rezept oder teilen Sie Ihre Kreation auf Pinterest. Ich bin schon gespannt, was Ihnen einfällt. Und jetzt: Ran an den Teig und viel Spaß beim Backen!

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, absolut! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn im Kühlschrank. Er hält sich dort 2-3 Tage. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er nicht zu hart ist.

Meine Plätzchen sind beim Backen auseinandergefallen. Was habe ich falsch gemacht?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu weich war oder Sie zu viel Nougat verwendet haben. Achten Sie darauf, dass der Teig gut gekühlt ist, und nehmen Sie wirklich nur einen halben Teelöffel Füllung. Wenn der Nougat beim Backen herausläuft, war er zu flüssig oder die Ränder waren nicht gut verschlossen.

Kann ich statt Haselnüssen auch andere Nüsse verwenden?

Ja, Mandeln oder Walnüsse funktionieren auch. Mahlen Sie sie einfach fein und passen Sie die Menge an – Walnüsse sind etwas öliger, also nehmen Sie vielleicht 10 g weniger. Der Geschmack ändert sich natürlich, aber es wird trotzdem lecker.

Wie bekomme ich die Plätzchen besonders mürbe?

Das Geheimnis ist die kalte Butter und das schnelle Arbeiten. Kneten Sie den Teig nur so lange, bis er zusammenhält, und kühlen Sie ihn unbedingt vor dem Ausrollen. Ein weiterer Tipp: Ersetzen Sie 50 g des Mehls durch 50 g Speisestärke – das macht die Plätzchen noch zarter.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Nougat backen?

Klar! Lassen Sie die Füllung einfach weg und backen Sie die Kreise als einfache Haselnuss-Plätzchen. Sie schmecken dann wie ein feiner Nusskeks und sind perfekt zum Dippen in heiße Schokolade oder Kaffee. Bestäuben Sie sie trotzdem mit Puderzucker – das sieht hübsch aus.

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Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung recipe

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Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung – einfaches Familienrezept

Buttrige Mürbeteig-Plätzchen mit fein gemahlenen Haselnüssen und einer überraschenden, cremigen Nougatfüllung. Ein einfaches, günstiges Familienrezept, das schnell zubereitet ist und bei Groß und Klein garantiert ankommt.

  • Author: Merry
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 2 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Kekse / Plätzchen
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Mehl (Type 405)
  • 125 g kalte Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt (optional)
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 150 g Nougat (Zartbitter oder Vollmilch)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Mehl, Puderzucker und Salz in eine große Schüssel geben. Kalte Butter in kleine Würfel schneiden und dazugeben. Mit den Fingerspitzen oder einem Handrührer (niedrige Stufe) unterarbeiten, bis die Mischung wie feuchter Sand aussieht (ca. 2-3 Minuten).
  2. Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
  3. Während der Teig kühlt, die gemahlenen Haselnüsse vorbereiten: Falls ganze Haselnüsse verwendet werden, grob hacken, in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten rösten, abkühlen lassen und fein mahlen.
  4. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig etwa 3-4 mm dick ausrollen. Mit einer runden Ausstechform (ca. 4 cm Durchmesser) Kreise ausstechen. Für jedes Plätzchen zwei Kreise benötigt (Boden und Deckel).
  5. Die Hälfte der Kreise als Böden auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Nougat in kleine Stücke schneiden, vorsichtig in der Mikrowelle (20 Sekunden, dann umrühren) oder im Wasserbad schmelzen, bis er cremig ist. Kurz abkühlen lassen.
  6. Einen halben Teelöffel der geschmolzenen Nougatfüllung in die Mitte jedes Bodenkreises geben. Deckelkreise vorsichtig darauflegen und die Ränder leicht andrücken.
  7. Plätzchen 10-12 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind. 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben.
  8. Vollständig abkühlen lassen (ca. 20 Minuten), dann mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Der Teig wird am mürbesten, wenn die Butter kalt ist und nicht zu lange geknetet wird. Die Nougatfüllung sollte vor dem Füllen etwas abkühlen, damit sie beim Backen nicht ausläuft. Die Plätzchen schmecken nach ein paar Tagen Durchziehen noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 110
  • Sugar: 5
  • Sodium: 30
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Haselnuss-Plätzchen, Nougatfüllung, Familienrezept, einfache Plätzchen, Weihnachtsplätzchen, Mürbeteig, Nougat

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