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Scott Murphy

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Cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer: Einfaches Rezept für kalte Tage

Ready In 30 Minuten
Servings 4 Portionen
Difficulty Einfach

Letzten Dienstag stand ich im Supermarkt, völlig abgelenkt von der Einkaufsliste in meiner Hand, als ich an den Kürbissen vorbeikam. Es war nichts Besonderes – nur dieser leichte, erdige Duft, der von der Kiste mit den Hokkaidos aufstieg. Und plötzlich war ich wieder sechs Jahre alt, in der winzigen Küche meiner Tante Lina in einem kleinen Dorf in der Pfalz. Sie hatte immer einen Topf auf dem Herd stehen, egal zu welcher Jahreszeit. Aber im Herbst, da war es immer diese Suppe. Diese ganz bestimmte, cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer, die sie aus dem Nichts zaubern konnte. Ich konnte den Duft von Kokosmilch und frischem Ingwer förmlich riechen, so als ob sie direkt neben mir stehen würde. Tante Lina ist vor ein paar Jahren gestorben, und ich habe mich nie getraut, ihr Rezept zu fragen. Ich meine, sie hatte keins aufgeschrieben. Es war alles in ihren Händen.

Ich stand da, den Kürbis in der Hand, und dachte: „Versuch es einfach.” Vielleicht kennst du das ja – dieses Gefühl, wenn dich ein Gericht so sehr an einen Menschen bindet, dass du einfach nicht anders kannst. Ich habe dann drei verschiedene Varianten ausprobiert, bis ich endlich diesen einen, perfekten Geschmack getroffen hatte. Den, der sofort dieses warme, behagliche Gefühl in mir auslöst. Und ich habe es geschafft. Diese cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer ist nicht nur ein Rezept für mich. Es ist eine Erinnerung, die ich jetzt jedes Jahr im Herbst neu erschaffen kann. Und ich teile sie heute mit dir, in der Hoffnung, dass sie auch bei dir ein bisschen Wärme und Geborgenheit in die Küche bringt.

Warum du diese cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer lieben wirst

Diese Suppe ist nicht einfach nur eine weitere Kürbissuppe im Reigen der Herbstrezepte. Sie ist das Ergebnis von unzähligen Kochversuchen, bei denen ich mal zu viel Ingwer erwischt habe (das brennt!) oder die Kokosmilch geronnen ist (ein Desaster!). Aber genau aus diesen Fehlern habe ich gelernt, was wirklich funktioniert. Diese Version ist meine absolute Lieblingsvariante, und hier ist der Grund, warum sie auch deine werden wird:

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht diese wärmende Suppe auf dem Tisch. Perfekt für hektische Wochentage, wenn du dir etwas Gutes tun willst, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
  • Gesunde Zutaten: Du brauchst keinen exotischen Kram. Ein Hokkaido-Kürbis, eine Dose Kokosmilch, ein Stück Ingwer und ein paar Gewürze – das war’s. Keine ausgefallenen Zutaten, die du nur einmal benutzt.
  • Perfekt für kalte Tage: Diese Suppe ist wie eine warme Decke für deinen Magen. Der Ingwer wärmt von innen, die Kokosmilch macht sie wunderbar cremig und der Kürbis sorgt für eine süße, erdige Basis.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe sie schon so oft für Freunde gekocht, und jedes Mal ist der Topf leer. Selbst Leute, die sonst nicht so auf Kürbis stehen, lieben diese Suppe. Sie ist einfach unglaublich lecker.
  • Unverschämt cremig: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus püriertem Kürbis und der vollen Fülle der Kokosmilch. Kein Mehl, keine Sahne – nur natürliche, pure Cremigkeit.

Was diese Suppe von all den anderen Rezepten unterscheidet? Es ist der perfekte Balanceakt zwischen dem süßen Kürbis, der milden Schärfe des Ingwers und der exotischen Note der Kokosmilch. Ich habe unzählige Rezepte gesehen, die entweder zu wässrig sind oder zu stark nach Curry schmecken. Hier steht der Kürbis im Mittelpunkt, und der Ingwer und die Kokosmilch sind die perfekten Begleiter, die ihn hervorheben, ohne ihn zu überdecken. Es ist diese Harmonie, die dich nach dem ersten Löffel die Augen schließen lässt. Es ist Soulfood, das sich gleichzeitig leicht und gesund anfühlt. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne selbst im Stress zu sein, oder um einen einfachen Abend in der Woche zu etwas Besonderem zu machen.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer verwendest du am besten einfache, aber hochwertige Zutaten. Die meisten davon hast du bestimmt schon im Vorratsschrank. Ich zeige dir, worauf du achten solltest, damit die Suppe perfekt wird.

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800g – 1kg): Mein absoluter Liebling für Suppen! Du musst ihn nicht schälen, die Schale wird beim Kochen schön weich und gibt der Suppe eine tolle Farbe. Achte darauf, dass der Kürbis fest ist und keine Druckstellen hat. Ich kaufe meine Hokkaidos meist auf dem Wochenmarkt, da sind sie am aromatischsten. Für eine besonders süße Note eignet sich auch ein Butternuss-Kürbis, den müsstest du dann aber schälen.
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml): Hier bitte nicht zur leichten „Kokos-Drink”-Variante greifen! Nimm die richtige, cremige Kokosmilch aus der Dose. Sie macht die Suppe so schön samtig. Ich verwende am liebsten die von „Thai Kitchen” oder „Aroy-D”, die haben einen intensiven Kokosgeschmack. Wenn du eine festere Konsistenz magst, nimm nur den dicken, weißen Teil oben aus der Dose und hebe den flüssigen Rest für einen Smoothie auf.
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 20–30g): Das Herzstück dieser Suppe! Der Ingwer sollte frisch und prall sein, keine schrumpelige Haut. Er gibt der Suppe diese wunderbare, wärmende Schärfe. Ich reibe ihn immer fein, damit er sein Aroma optimal entfaltet. Wenn du es etwas milder magst, nimm ein kleineres Stück.
  • 1 Zwiebel: Eine ganz normale, mittelgroße Zwiebel. Sie bildet die Basis für das Aroma. Du kannst auch eine Schalotte nehmen, das gibt eine etwas feinere Note.
  • 2 Knoblauchzehen: Für die herzhafte Tiefe. Frischer Knoblauch ist hier ein Muss, aus dem Glas schmeckt er einfach nicht so gut.
  • 500 ml Gemüsebrühe: Ich nehme immer eine gute, selbstgemachte Brühe oder eine Bio-Brühe aus dem Glas. Die Brühe sollte nicht zu dominant sein, sie ist nur der Träger für die Aromen.
  • 2 EL Kokosöl oder neutrales Öl: Zum Anbraten. Kokosöl passt natürlich perfekt zum Thema, aber Raps- oder Sonnenblumenöl tut es auch. Olivenöl würde ich hier nicht nehmen, da sein Geschmack zu stark ist.
  • Gewürze:
    • 1 TL Kurkuma (gemahlen): Für die schöne, goldgelbe Farbe und eine leichte, erdige Note.
    • 1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen): Gibt der Suppe eine warme, leicht nussige Tiefe.
    • 1 Prise Chili-Flocken (optional): Für diejenigen, die es etwas schärfer mögen. Ich gebe sie gerne dazu, es hebt den Ingwer-Geschmack hervor.
    • Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Am Ende, kurz vor dem Servieren, damit der Geschmack frisch bleibt.
  • Zum Servieren (optional):
    • Kürbiskerne: Für den Crunch. Ich röste sie kurz in der Pfanne an, das bringt ihr Aroma richtig zur Geltung.
    • Ein Schuss Kokosmilch: Für ein hübsches Muster auf der Suppe.
    • Frischer Koriander oder Petersilie: Für die Farbe und eine frische Note.
    • Ein Spritzer Limettensaft: Kurz vor dem Essen drüber gegeben, macht das Ganze nochmal richtig frisch und rundet die Aromen ab.

Benötigte Küchengeräte

Für diese cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer brauchst du nicht viel. Ein guter Pürierstab ist dein bester Freund. Ich habe meinen schon seit Jahren, einen einfachen von „Braun”, und er macht seinen Job perfekt. Ein Standmixer tut es natürlich auch, aber dann musst du die heiße Suppe vorsichtig umfüllen – da ist der Pürierstab direkt im Topf einfach praktischer und sicherer. Ein großer Topf mit dickem Boden ist auch wichtig, damit nichts anbrennt. Ein scharfes Messer und ein stabiler Sparschäler (falls du doch einen Butternuss-Kürbis nimmst) runden die Ausrüstung ab. Ein kleiner Tipp: Wenn du die Suppe ganz besonders fein haben möchtest, kannst du sie nach dem Pürieren noch durch ein feines Sieb streichen. Das ist aber wirklich optional und macht nur dann Sinn, wenn du eine extrem seidige Konsistenz haben willst. Ich lasse die Faser des Kürbisses meistens drin, das gibt mehr Biss und – ehrlich gesagt – auch mehr Ballaststoffe.

Zubereitung: Schritt für Schritt zur perfekten Kokos-Kürbissuppe

Cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer preparation steps

  1. Vorbereitung ist alles (5 Minuten): Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. Du kannst die Kerne übrigens aufbewahren, waschen und im Ofen rösten – ein leckerer Snack! Schneide den Kürbis dann in grobe Würfel (ca. 2-3 cm). Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger garen sie. Schäle die Zwiebel und den Knoblauch und hacke beides fein. Schäle den Ingwer mit einem Löffel (das geht super!) und reibe ihn fein. Ich habe mich mal mit der Reibe in den Finger geschnitten – also pass auf, der Ingwer ist rutschig!
  2. Die Basis anbraten (5 Minuten): Erhitze das Kokosöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die gehackte Zwiebel dazu und brate sie für 2-3 Minuten glasig an, bis sie duftet. Dann den Knoblauch und den geriebenen Ingwer hinzufügen und eine weitere Minute mitbraten. Achtung, der Knoblauch darf nicht braun werden, sonst wird er bitter. Rühre jetzt auch das Kurkuma und den Kreuzkümmel ein – das kurz mitbraten, bis es duftet, das bringt die Gewürze richtig zur Geltung.
  3. Der Kürbis kommt dazu (5 Minuten): Gib die Kürbiswürfel in den Topf und rühre alles gut um, sodass die Gewürze den Kürbis überziehen. Lasse den Kürbis für etwa 2-3 Minuten mitbraten. Dabei entsteht ein leichter Bratgeruch, der sich mit dem Ingwer und dem Kokosöl vermischt – ein herrlicher Duft!
  4. Aufgießen und köcheln lassen (15 Minuten): Lösche den Topfinhalt mit der Gemüsebrühe ab. Rühre alles gut um, löse den eventuellen Bratensatz vom Boden. Gib dann die Dose Kokosmilch dazu (du kannst sie vorher gut schütteln) und rühre sie unter. Bringe die Suppe zum Kochen, reduziere dann die Hitze und lasse sie bei kleiner Flamme und geschlossenem Deckel für etwa 12-15 Minuten köcheln. Der Kürbis sollte jetzt so weich sein, dass du mit einer Gabel leicht hineinstechen kannst. Wenn du die Chili-Flocken möchtest, gib sie jetzt dazu.
  5. Pürieren – der magische Moment (3 Minuten): Nimm den Topf vom Herd. Jetzt kommt der Pürierstab zum Einsatz. Püriere die Suppe vorsichtig, bis sie vollkommen glatt und cremig ist. Achte darauf, den Stab nicht zu tief einzutauchen, sonst spritzt es! Wenn du einen Standmixer verwendest, lass die Suppe kurz abkühlen und fülle sie in Portionen in den Mixer – nie ganz voll, sonst explodiert der Deckel! Püriere auf niedriger Stufe und dann hoch.
  6. Abschmecken und verfeinern (2 Minuten): Schmecke die Suppe mit Salz und Pfeffer ab. Jetzt ist der Moment der Wahrheit: Schmeckt sie dir zu wenig nach Ingwer? Dann gib noch etwas frischen, geriebenen Ingwer dazu. Zu süß? Ein Spritzer Limettensaft oder ein Schuss Apfelessig hilft. Zu dünn? Lasse sie noch ein paar Minuten ohne Deckel einkochen. Zu dick? Gib einen Schuss Brühe oder Wasser dazu.
  7. Anrichten und genießen (2 Minuten): Fülle die heiße Suppe in Schüsseln. Ein Klecks Kokosmilch in der Mitte, mit einem Zahnstocher zu einer Spirale gezogen, sieht wunderschön aus. Streue geröstete Kürbiskerne und frische Kräuter darüber. Ein letzter Spritzer Limettensaft und fertig! Los geht’s.

Kochtipps & Tricks für die perfekte Konsistenz

Aus meinen Fehlern wirst du schlau. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse, damit deine cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer jedes Mal gelingt:

  • Der richtige Kürbis: Wie gesagt, Hokkaido ist King. Aber wenn du nur einen Butternuss-Kürbis hast, schäle ihn unbedingt. Die Schale ist zu hart. Und probiere mal einen Muskat-Kürbis, der hat ein noch intensiveres Aroma!
  • Nicht zu viel Brühe: Ich habe am Anfang immer zu viel Brühe reingekippt, weil ich dachte, „mehr ist mehr”. Das Ergebnis war eine dünne, wässrige Suppe. Gib lieber erstmal nur 400 ml Brühe dazu und püriere. Wenn sie zu dick ist, kannst du immer noch Flüssigkeit nachgießen. Es ist leichter, nachzubessern, als zu korrigieren.
  • Der Ingwer-Trick: Wenn der Ingwer zu dominant ist, gib einen Schuss Sahne oder einen Löffel Joghurt dazu. Die Milchprodukte mildern die Schärfe. Aber für die vegane Variante reicht auch ein Spritzer Zitrone.
  • Die perfekte Cremigkeit: Der Trick für eine extrem seidige Suppe? Ein kleines Stückchen Kartoffel mitkochen! Eine mehligkochende Kartoffel (ca. 100g) gibt der Suppe eine unglaubliche Bindung und macht sie noch cremiger, ohne den Geschmack zu verfälschen. Einfach mit dem Kürbis in den Topf geben.
  • Multitasking: Während die Suppe köchelt, kannst du die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett rösten. Dauert nur 2-3 Minuten und sie schmecken so viel besser als aus der Tüte.

Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack

Dieses Rezept für die cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer ist ein toller Ausgangspunkt, um es nach deinen eigenen Vorlieben zu gestalten. Ich habe schon so viele Varianten ausprobiert, und hier sind meine Lieblinge:

  • Die Schärfe-Variante: Für alle, die es gerne feurig mögen. Gib zusätzlich zum Ingwer eine frische, entkernte rote Chilischote mit in den Topf. Oder rühre einen Teelöffel rote Currypaste zusammen mit den Gewürzen an. Das gibt eine richtig schöne, aromatische Schärfe.
  • Die Protein-Boost-Variante: Um die Suppe zu einer vollwertigen Mahlzeit zu machen, kannst du ein paar Kichererbsen (aus der Dose, abgetropft) oder gewürfelten Tofu mit in den Topf geben, bevor du die Suppe pürierst. Oder serviere sie mit einem Klecks griechischem Joghurt und ein paar gerösteten Kichererbsen obendrauf. Das macht richtig satt!
  • Die Kürbiskernöl-Variante: Ein Schuss steirisches Kürbiskernöl kurz vor dem Servieren verleiht der Suppe eine unvergleichliche, nussige Note. Das ist mein absoluter Geheimtipp für Gäste! Es macht die Suppe nicht nur optisch zu etwas Besonderem, sondern gibt ihr auch eine völlig neue Geschmacksdimension.
  • Die Möhren-Kürbis-Suppe: Wenn du den Kürbisgeschmack etwas abmildern möchtest, ersetze die Hälfte des Kürbisses durch Möhren. Das gibt eine süßere, mildere Suppe mit einer noch intensiveren orange Farbe. Einfach die Möhren schälen und in Stücke schneiden – der Rest bleibt gleich.
  • Die vegane und glutenfreie Variante: Dieses Rezept ist bereits vegan und glutenfrei! Achte nur darauf, dass deine Gemüsebrühe auch wirklich glutenfrei ist. Und falls du die Kartoffel für die Cremigkeit verwendest, ist das auch kein Problem. Perfekt für jeden.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Diese cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer schmeckt am besten, wenn sie heiß ist. Serviere sie in tiefen Tellern oder Schüsseln. Ein Klecks Kokosmilch, ein paar geröstete Kürbiskerne und ein wenig frischer Koriander oder Petersilie machen optisch einiges her. Dazu passt ein knuspriges Baguette oder ein einfaches, selbstgebackenes Fladenbrot. Wenn du es etwas ausgefallener magst, serviere kleine Croutons aus geröstetem Kürbiskernbrot dazu – das ist der Hammer!

Die Suppe lässt sich wunderbar aufbewahren. Fülle die Reste in einen luftdichten Behälter und stelle sie in den Kühlschrank. Dort hält sie sich problemlos 3-4 Tage. Der Geschmack wird sogar noch intensiver, wenn sie ein paar Stunden durchgezogen ist! Du kannst die Suppe auch sehr gut einfrieren. Ich mache oft eine doppelte Portion und friere die Hälfte für stressige Tage ein. Einfach in Gefrierbeutel oder -dosen füllen und einfrieren. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Beim Aufwärmen kann es sein, dass sich die Kokosmilch etwas trennt. Dann einfach nochmal kurz mit dem Pürierstab durchmixen, dann wird sie wieder schön cremig.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Diese cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer ist nicht nur ein Genuss, sondern auch richtig gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):

  • Kalorien: ca. 280-320 kcal
  • Fett: ca. 18-22g (hauptsächlich aus der Kokosmilch)
  • Kohlenhydrate: ca. 20-25g
  • Ballaststoffe: ca. 6-8g
  • Protein: ca. 5-7g

Der Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und gut für die Augen und die Haut ist. Der Ingwer wirkt entzündungshemmend und wärmt von innen – perfekt für die kalte Jahreszeit. Die Kokosmilch liefert gesunde Fette, die dir Energie geben und lange satt machen. Kurkuma ist ein starkes Antioxidans. Diese Suppe ist also nicht nur ein wohliges Soulfood, sondern auch ein echtes Powerpaket für dein Immunsystem. Sie ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei und vegan – also für viele Ernährungsweisen geeignet.

Fazit: Deine neue Lieblingssuppe für den Herbst

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Rezept zeigen, dass eine cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer nicht kompliziert sein muss. Sie ist schnell gemacht, unglaublich lecker und wärmt dich an kalten Tagen von innen heraus. Dieses Rezept ist für mich mehr als nur eine Suppe – es ist ein Stück Erinnerung, das ich jedes Jahr aufs Neue erschaffen kann. Und ich wette, nach dem ersten Löffel wirst auch du verstehen, warum.

Trau dich, das Rezept nach deinen eigenen Vorlieben anzupassen! Ob mit mehr Schärfe, einem Schuss Kürbiskernöl oder als sättigende Mahlzeit mit Kichererbsen – mach es zu deinem. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie sie dir geschmeckt hat und welche Variationen du ausprobiert hast. Teilen erlaubt! Also, ran an die Töpfe und lass es dir schmecken. Glaub mir, deine Küche wird es dir mit dem besten Duft der Welt danken. Versprochen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich die Suppe auch ohne Kokosmilch zubereiten?

Ja, absolut. Du kannst die Kokosmilch durch Sahne, Hafer- oder Mandelmilch ersetzen. Die Konsistenz wird dann etwas weniger cremig, aber immer noch lecker. Für eine besonders sämige Variante gib einfach eine mehligkochende Kartoffel mit in den Topf.

Muss ich den Hokkaido-Kürbis wirklich nicht schälen?

Nein, das ist das Tolle am Hokkaido! Seine Schale wird beim Kochen wunderbar weich und ist dann gut verdaulich. Du solltest ihn aber gründlich waschen, da die Schale manchmal mit Wachs behandelt ist. Achte auf Bio-Qualität, dann bist du auf der sicheren Seite.

Die Suppe ist mir zu dünn geraten. Was kann ich tun?

Kein Problem! Lasse die Suppe einfach bei geöffnetem Deckel für ein paar Minuten auf kleiner Flamme einkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Oder püriere ein kleines Stück gekochte Kartoffel oder ein paar Kichererbsen mit hinein – das bindet die Suppe wunderbar.

Kann ich die Suppe auch im Thermomix zubereiten?

Ja, auf jeden Fall! Gib die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer in den Mixtopf und zerkleinere sie für 5 Sekunden auf Stufe 5. Dann das Öl zugeben und 3 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 dünsten. Den Kürbis und die Brühe zugeben und 20 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 kochen. Die Kokosmilch und die Gewürze zugeben und alles für 30 Sekunden auf Stufe 5-8 pürieren. Fertig!

Wie kann ich die Suppe schärfer machen?

Ganz einfach! Gib entweder eine frische, entkernte Chilischote mit in den Topf oder rühre einen halben bis ganzen Teelöffel rote Currypaste zusammen mit den Gewürzen an. Auch ein Schuss Sriracha oder Chili-Öl kurz vor dem Servieren gibt einen ordentlichen Kick.

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Cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer recipe

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Cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer

Eine wärmende, cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer, die in unter 30 Minuten zubereitet ist. Perfekt für kalte Tage und ein echter Publikumsliebling.

  • Author: Merry
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Suppe
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800g – 1kg)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 20–30g)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Kokosöl oder neutrales Öl
  • 1 TL Kurkuma (gemahlen)
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1 Prise Chili-Flocken (optional)
  • Salz und Pfeffer
  • Kürbiskerne (optional, zum Servieren)
  • Frischer Koriander oder Petersilie (optional)
  • Ein Spritzer Limettensaft (optional)

Instructions

  1. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne. Schneide den Kürbis in grobe Würfel (ca. 2-3 cm). Schäle die Zwiebel und den Knoblauch und hacke beides fein. Schäle den Ingwer und reibe ihn fein.
  2. Erhitze das Kokosöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die gehackte Zwiebel dazu und brate sie für 2-3 Minuten glasig an. Dann den Knoblauch und den geriebenen Ingwer hinzufügen und eine weitere Minute mitbraten. Rühre Kurkuma und Kreuzkümmel ein und brate sie kurz mit.
  3. Gib die Kürbiswürfel in den Topf und rühre alles gut um. Lasse den Kürbis für etwa 2-3 Minuten mitbraten.
  4. Lösche den Topfinhalt mit der Gemüsebrühe ab. Gib die Kokosmilch dazu und rühre sie unter. Bringe die Suppe zum Kochen, reduziere dann die Hitze und lasse sie bei kleiner Flamme und geschlossenem Deckel für etwa 12-15 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich ist. Gib die Chili-Flocken dazu, falls gewünscht.
  5. Nimm den Topf vom Herd. Püriere die Suppe mit einem Pürierstab, bis sie vollkommen glatt und cremig ist.
  6. Schmecke die Suppe mit Salz und Pfeffer ab. Falls nötig, korrigiere die Konsistenz mit etwas Brühe oder Wasser.
  7. Fülle die heiße Suppe in Schüsseln. Garniere mit einem Klecks Kokosmilch, gerösteten Kürbiskernen und frischen Kräutern. Ein Spritzer Limettensaft rundet das Ganze ab.

Notes

Der Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden. Für eine besonders cremige Konsistenz kann eine mehligkochende Kartoffel (ca. 100g) mitgekocht werden. Die Suppe lässt sich 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren und kann eingefroren werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 400 m
  • Calories: 300
  • Sugar: 8
  • Sodium: 600
  • Fat: 20
  • Saturated Fat: 15
  • Carbohydrates: 22
  • Fiber: 7
  • Protein: 6

Keywords: Kürbissuppe, Kokos, Ingwer, cremig, Herbst, vegan, glutenfrei, einfach, schnell

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